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Biografie
Biografie und Werkverzeichnis

FALK RICHTER
aktuell:
Falk Richter ist seit Spielzeit 2006/2007 Hausregisseur an der Berliner Schaubühne, wo er nereits seit Beginn der Ära Ostermeier regelmässig als Autor und Regisseur arbeitet. Er inszeniert am Wiener Burgtheater und am Nationaltheater Oslo. Für die Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 sind Arbeiten geplant am Burgtheater Wien, der Ruhrtriennale, der Oper Frankfurt, wo Richter Wagners "Lohengrin" inszenieren wird, an der Wiener Staatsoper, wo er Tschaikowskis "Eugen Onegin" als Koproduktion mit der Oper Tokyo/ Japan inszenieren wird. Richter wird bis 2009 an der Schaubühne als Regisseur und Autor arbeiten. Dort ist ab November 2007 sein neuen Stück IM AUSNAHMEZUSTAND mit den Schauspielern Bibiana Beglau und Bruno Cathomas zu sehen. Derzeit sind von Falk Richter folgende Inszenierungen zu sehen:
Schaubühne Berlin:
UNTER EIS
DREI SCHWESTERN
DIE MÖWE
DER KIRSCHGARTEN
4.48 PSYCHOSE
DIE VERSTÖRUNG
IM AUSNAHMEZUSTAND
Burgtheater Wien:
JULIUS CAESAR
ERNST IST DAS LEBEN/ BUNBURY
Oper Frankfurt
ELEKTRA
UNTER EIS(Musiktheater nach dem Stück von Falk Richter)
National Theater Oslo
SKUGGAR
TOKYO OPERA NOMORI
Eugene Onegin
Falk Richter wurde am 23.10.1969 in Hamburg geboren. Studium der Schauspieltheater-Regie. Arbeitet als Regisseur, freier Autor und Übersetzer unter anderem am Schauspielhaus Hamburg und der Hamburgischen Staatsoper, Schaubühne Berlin, Schauspielhaus Düsseldorf, Bayerische Staatsoper, Oper Frankfurt, Nationaltheater Oslo, Burgtheater Wien, Toneelgroep Amsterdam, Seven Stages Atlanta und Schauspielhaus Zürich, Salzburger Festspiele, Festspiele Bergen und Ruhrtriennale, Tokyo Opera Nomori. Sein erstes Stück Alles. In einer Nacht. wurde am 1. November 1996 an den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. Dem folgte im Dezember des gleichen Jahres die Uraufführung des Stückes Kult! Geschichte für eine virtuelle Generation (Trilogie) am Düsseldorfer Schauspielhaus. Weitere Stücke waren „Gott ist ein DJ“ (1998, mittlerweile übersetzt und aufgeführt in über 15 Sprachen), „Nothing hurts“ (eingeladen zum Theatertreffen Berlin im Mai 2000 und ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Deutschen Akademie der Künste in Berlin 2001) und PEACE (Auftragswek für die Schaubühne Berlin 2000). Von der Spielzeit 2000/01 - 2003/2004 arbeitete Falk Richter als Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich und als freier Regisseur regelmäßig für die Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, wo er 2004 den vierteiligen Stückezyklus DAS SYSTEM realisierte, darunter das Stück UNTER EIS, dessen Text vom Komponisten Jörn Arnecke vertont, bei der Ruhrtriennale als Oper aufgeführt wird in 2007.
Die Inszenierung UNTER EIS war auf Gastspielen in Paris, Brüssel, Oslo, Hamburg, Zürich zu sehen. Falk Richter 2005 inszenierte "Bunbury" von Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Elfriede Jelinek am Burgtheater Wien, ebenfalls dort "Julius Caesar" in einer Bearbeitung von FR. Sein Stück DIE VERSTÖRUNG hatte 2005 an der Schaubühne in Berlin Premiere. Im Jahr 2006 arbeitete er in Norwegen und inszenierte die Uraufführung von Jon Fosses Stück SKUGGAR / SCHATTEN am Nationaltheater Oslo und für das Kunstfestival Bergen. An der Schaubühne ist Richter Hausregisseur mit Spielzeit 2006/07 und inszeniert dort DIE DREI SCHWESTERN und DER KIRSCHGARTEN von Anton Tschechow, sowie sein eigenes Stück IM AUSNAHMEZUSTAND. Am Burgtheater inszeniert Richter 2007 erstmalig William Shakespeare - Julius Caesar. 2008 inszeniert Falk Richter in Tokyo die Oper EUGENE ONEGIN von Peter Tschaikowsky.
BIOGRAFIE FALK RICHTER
Falk Richter
geb. am 23.10.1969 in Hamburg
Regisseur, Autor, Übersetzer
Inszenierungen:
(eine Auswahl)
1994
Portrait Image Konzept von Falk Richter – Monolog mit Bibiana Beglau (Thalia Theater Hamburg)
1995
Section von Falkl Richter – mit Bibiana Beglau und Marc Hosemann (Westwerk Hamburg, Internationales Theatertreffen Potsdam)
1996
"Silikon" (von Gerardjan Rijnders), Junge Hunde Kampnagel
1997
Asche zu Asche von Harold Pinter (DSE – Kampnagel Hamburg)
"Kult - Geschichten für eine virtuelle Generation" (von Falk Richter)
Düsseldorfer Schauspielhaus
"Attempts on her life - Angriffe auf Anne", (von Martin Crimp), Toneelgroep Amsterdam
"Trainspotting" von Irvin Welsh, Staatstheater Mainz
1998
"In the jungle of the cities" von Bertolt Brecht, Theater Seven Stages, Atlanta, USA
1999
"Gott ist ein DJ" (von Falk Richter), Staatstheater Mainz
"Nothing hurts" (von Anouk van Dijk/ Falk Richter), Kampnagel Hamburg/ Springdance Festival, Utrecht
"WER" (von Oscar van Woensel/ Übersetzung aus dem Niederländischen von Falk Richter), Deutsches Schauspielhaus, Hamburg
"Das Baby" von Marc Ravenhill (DSE), Deutsches Theater Göttingen
2000
"Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht, Toneelgroep Amsterdam
"PEACE" (von Falk Richter), Schaubühne am Lehniner Platz
Einladung zum Berliner Theatertreffen mit "Nothing hurts" (von Falk Richter)
Spielzeit 2000/2001 - 2003/2004 Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich (Intendant Christoph Marthaler) – endet 2004.
"Die Nacht singt ihre Lieder" von Jon Fosse (DSE) am Schauspielhaus Zürich
"Polaroids" von Marc Ravenhill (DSE), Schauspielhaus Zürich
2001
"In weiter Ferne" von Caryl Churchill (DSE), Schaubühne Berlin
„We come to the river“, eine Oper von Hans-Werner Henze (Libretto von Edward Bond), Hamburgische Staatsoper, Hamburg
„4.48 Psychose“ von Sarah Kane , Koproduktion Schaubühne Berlin und Schauspielhaus Zürich
Nominierung zum Nestroy Preis nach Wien, Östererreich mit „Die Nacht singt ihre Lieder“ in der Kategorie „Beste deutschsprachige Inszenierung“
Verleihung des deutschen Hörspielpreises der Akademie der Künste in Berlin für die Hörspielversion von „Nothing hurts“,
Einladung des Hörspiels zum New York City Festival (radio plays award)
2002
Inszenierung von „Klinik“ von Lars Noren am Schauspielhaus Zürich
(deutschsprachige Erstaufführung)
2003
Inszenierung von „Die Kopien“, von Caryl Churchill (übersetzt von Falk Richter), Schauspielhaus Zürich
(schweizerische Erstaufführung)
Inszenierung: Uraufführung der Oper „Das Gesicht im Spiegel“ von Jörg Widmann (libretto: Roland Schimmelpfennig), Bayerische Staatsoper München – 17.Juli 2003
Inszenierung: Uraufführung der Stücke
„Sieben Sekunden/ In God We Trust“ von Falk Richter
„Für eine bessere Welt“ von Roland Schimmelpfennig
Schauspielhaus Zürich
2004
Das System – Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin
ELECTRONIC CITY
UNTER EIS (UA)
AMOK/ Weniger Notfälle (DSE)
HOTEL PALESTINE (gemeinsam mit Marcel Luxinger) (UA)
DIE MÖWE von Anton Tschechow
Fassung von Falk Richter nach einer Übersetung von Ulrike Zemme
Koproduktion zwischen: Salzburger Festspiele / Schauspielhaus Zürich / Schaubühne Berlin
(Premiere: Juli 2004)
ELEKTRA von Richard Strauss
Oper Frankfurt (Premiere: Oktober 2004)
im November 2004 erscheint das Buch
DAS SYSTEM von Falk Richter im Verlag Theater der Zeit
2005
Februar 2005 Burgtheater, Wien: ERNST IST DAS LEBEN von Oscar Wilde/Elfriede Jelinek (Premiere am 18. Februar 2005) mit Michael Maertens, Roland Koch, Kirsten Dene, Dorothe Hartinger, Libgart Schwarz, Johann Adam Oest und Christiane von Poelnitz.
DIE VERSTÖRUNG - ein Stück von Falk Richter
an der Schaubühne Berlin
2006
SKUGGAR (SCHATTEN) von Jon Fosse - Welturaufführung - Festival Bergen in Koproduktion mit dem Nationaltheater Oslo (UA in norwegischer Sprache)
DREI SCHWESTERN von Anton Tschechow in einer Neufassung von Falk Richter (Text liegt beim Rowohlt Verlag in Reinbek bei Hamburg)
Schaubühne am Lehniner Platz, Premiere 1.11.2006
nächste Projekte:
JULIUS CAESAR von William Shakespeare - Burgtheater Wien, Premiere 14.März 2007
IM AUSNAHMEZUSTAND von Falk Richter - Schaubühne am Lehniner Platz Berlin - Premiere im Mai 2007
DER FREISCHÜTZ Oper von Carl Maria von Weber - Salzburger Festspiele - August 2007
UNTER EIS OPER Komposition: Jörn Arnecke, Libretto: Falk Richter - Ruhrtriennale September 2007
EUGEN ONEGIN - Oper von Peter Tschaikowski in Tokio, Japan - Premiere 13 April 2008 / Koproduktion mit der Wiener Staatsoper (Premiere Wien 2009)
LOHENGRIN - Oper von Rochard Wagner - Oper Frankfurt - Mai 2009
Falk Richter ist seit 2006 Hausregisseur an der Berliner Schaubühne und arbeitet regelmässig als Regisseur und Autor am Burgtheater Wien sowie am Nationaltheater Oslo, Norwegen.
VERLETZTE JUGEND - Hörspiel von Falk Richter mit Bibiana Beglau, Thomas Wodianka und Falk Richter für Radio Bremen - Regie: Falk Richter
Veröffentlichungen/ Theaterstücke:
beim S.-Fischer Verlag
Alles. In einer Nacht. (1997)
Kult - Geschichten für eine virtuelle Generation (1997)
Gott ist ein DJ (1998)
Nothing hurts (1999)
PEACE (2000)
ELECTRONIC CITY (2002)
SIEBEN SEKUNDEN/ IN GOD WE TRUST (2003)
DEUTLICH WENIGER TOTE (2004)
DER ANGRIFF (2002)
UNTER EIS (2004)
HOTEL PALESTINE (2004)
eine kurze Verstörung (2005)
DIE VERSTÖRUNG (2005)
Verletzte Jugend (2006)
ALS BUCH ERSCHIENEN:
alle Stücke von Falk Richter in einem Band:
UNTER EIS von Falk Richter (Stücke 1994-2005)
Hörspiele:
Saturn Returnz (2000)(Deutschlandradio Berlin)
Gott ist ein DJ(2000)(NDR/WDR – und RB)
Nothing hurts (2001) (SWR)
Krieg der Bilder (2003) (Deutschlandradio Berlin)
Electronic City (2003) (Radio Bremen / SFB)
Sieben Sekunden/ In God we trust (NDR/ RB/ und abc sydney/australia)
Deutlich weniger Tote (Radio Bremen)
UNTER EIS (NDR - Regie: Ulrich Lampen / in Vorbereitung für Mai 2005)
VERLETZTE JUGEND (RBB Regie: Falk Richter)
Deutlich Weniger Tote (RBB )
Eine kurze Verstörung (RBB)
UNDER THE ICE (abc sydney - regie: benedict andrews)
ELECTRONIC CITY (abc sydney - regie: lizzy doyle)
Übersetzungen:
Martin Crimp: Angriffe auf Anne (attempts on her life) aus dem Englischen
Oscar van Woensel: WER (wie) aus dem Niederländischen
Naomi Wallace: Birdy (Birdy) aus dem Amerikanischen
Caryl Churchill: Die Kopien (a number) aus dem Englischen
Das Stück "Gott ist ein DJ" liegt derzeit in 18 Übersetzungen vor, es gab Aufführungen ua. in New York City, London, Amsterdam, Zürich, Athen, Kopenhagen, Barcelona, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Wien, Gent, Paris, Avignon, Madrid, Jarkarta, Queensland.
Das Stück "Alles. in einer Nacht" wurde in unterschiedlichen Produktionen gespielt an den Hamburger Kammerspielen, Theater Oberhausen, Schauspielhaus Zürich, Schaubühne Berlin, Schauspiel Frankfurt – übersetzt ins Französische und Englische
Falk Richter wurde für „Die Nacht singt ihre Lieder“ für den NestroyPreis des Landes Österreichs nominiert in der Kategorie "Beste Inszenierung".
Electronic City wird aufgeführt in Bochum, Zürich, Berlin, Hamburg, Göttingen, Bremen, Kiel, Santiago de Chile, Dublin, Warschau, Helsinki,
„Sieben Sekunden/ In God we trust“ wurde an mehr als 15 deutschen Bühnen aufgeführt.
Im Festival Avignon 2008 werden drei Stücke von Falk Richter zur französisch sprachigen Aufführung kommen. Im Adelaide Festival 2008 wird SEVEN SECONDS IN GOD WE TRUST von Falk Ricter gespielt. 2008 liegen die Stücke ELECTRONIC CITY, DIE VERSTÖRUNG und UNTER EIS in japanischer Übersetzung vor.




Falk Richter
1969 in Hamburg
wichtigste Stücke:
Gott ist ein DJ
Electronic City
Unter Eis
Inszenierungen:
Nothing hurts von Falk Richter / Anouk van Dijk
Die Nacht singt ihre Lieder von Jon Fosse
4.48 Psychose von Sarah Kane
Elektra von Richard Strauss
Die Möwe, Drei Schwestern, der Kirschgarten von Anton Tschechow.
4Goetheinstitut über Falk Richter 4Interview mit Falk Richter
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